Jardins Mossèn Costa i Llobera
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Die Jardins (Gärten) de Mossèn Costa i Llobera verdanken ihren Namen dem großen mallorquinischen Poeten Miquiel Coste i Llobera. Ein großer Teil des Charmes der Gärten beruht darauf, dass obwohl sie ca. 6 Hektar umfassen, sicherlich eine der unbekanntesten der vielen Gärten sind, die der Montaña de Montjuïc beherbergt. Das macht sie zu einem idealen Ort, um dem Lärm und der Hetzerei der Stadt und einigen der sehr touristischen Punkte im Rest des Parc de Montjuïc zu entkommen.

Zu betonen

Die Gärten sind auf jede Art von Wüstenpflanzen und halbtrockene Pflanzen spezialisiert und man kann sogar mehrere Pflanzen vorfinden, die typisch für die hohen Berge sind. Trotzdem ist das, was ins Blickfeld gerät, ihre große Kakteensammlung. Sie stammen aus unterschiedlichen geografischen Zonen und Ländern. Abgesehen von anderen Gärten des Montjuïc, die wegen der Internationalen Ausstellung von 1929 entworfen wurden, entwarf man die Gärten von Mossèn Costa i Llobera sehr viel später im Jahr 1970. Dennoch verdanken sie ihre heutige Struktur und Ästhetik einer großen Umgestaltung zwischen den Jahren 2006 und 2011.

Wer war Mossèn Costa i Llobera?

Miquel Costa i Llobera war wie andere seiner Gleichaltrigen Jacint Verdaguer i Santaló, ein Priester (die Bedeutung des katalanischen Wortes “mossèn“ bedeutet Priester) und großer Poet des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Aus Mallorca stammend hatte er eine enge Verbindung mit Barcelona, wo er Recht studierte und einmalig die Blumenspiele (katalanisch-aragonesischer Dichterwettstreit) leitete.

Die Vegetation

Insgesamt 800 Kakteen- und andere Sukkulentenarten und subtropische Bäume bevölkern die Gärten. Mehrere der Bäume sind hundertjährig. Eine Anzahl, die guter Zeuge der Größe und Wichtigkeit der Pfanzensammlung ist, die man betrachten kann.

jardins Mossèn Costa i Llobera

Dank seiner strategischen Lage im südlichen Teil der Berg von Montjuïc und neben dem Meer registriert man im Inneren der Gärten 2°C höhere Temperaturen als im Rest der Zone. Das erschafft ein Mikroklima, das für die Arten, die man in ihm vorfindet, sehr geeignet ist. Zudem werden die starken Winde durch die recht geschützte Lage vermieden. Für gewöhnlich wehen sie zeitweise und könnten einige der Pflanzen schädigen.

Betonenswerte Arten im Garten

Drachenbaum
Typischer Baum des subtropischen Klimas.

Agaven
Aus Mexiko stammende Pflanzen, die nur einmal blühen.

Grasbäume (Xanthorrhoea)
Pflanzen, die einheimisch in Australien sind.

Cereus jamacaru
Kakteen aus Brasilien, die beachtliche Größen erreichen.

Aloe brevifolia
Kakteen, die aus Südafrika stammen, auch als Krokodilzähne bekannt.


Dekorative und künstlerische Elemente

Neben den unterschiedlichen Pflanzenarten, die die Grundlage und der Hauptanreiz der Gärten sind, gibt es mehrere dekorative und künstlerische Elemente, die das idyllische Schaubild bereichern, in dem sie sich befinden. Unter diesen fällt die Präsenz eines Laubengangs auf, der hilft, sich vor den Sonnenstrahlen zu schützen, die fast in jeden Winkel des Parks vordringen. Während eures Spaziergangs werdet ihr auch mit verschiedenen Skulpturen zusammenstoßen. Mit Sicherheit ist die auffälligste von ihnen La Puntaire (auf deutsch Spitzenklöpplerin). Sie befindet sich an einem Vorsprung des Berges, der als Aussichtspunkt hergerichtet wurde und an dem es einige Bänke zum Hinsetzen gibt.

Skulptur La Puntaire

Skulpturen

L’au dels temporals, el pi de Formentor
Joaquim Ros i Bofarull

La puntaire
Josep Viladomat

A Joan Pañella
Mertixell Duran

Der Besuch

Der Besuch der Gärten ist komplett umsonst. Wegen der starken Hitze, die in seinem Inneren normalerweise vorherrscht und der spärlichen Schattenbereiche, empfehlen wir euch im Falle eines Besuchs der Gärten an einem sehr sonnigen Tag, die intensiven Sonnenstunden zu meiden (von 12:00h bis 16:00h). Wegen ihrer Ausmaße haben die Gärten von Mossèn Costa i Llobera mehrere Eingänge. Die zwei zugänglichsten gibt es neben der Terraza Martínez, in den Jardins de Miramar und bei der Carretera de Miramar, nahe der Plaza de la Armada.

Wenn ihr die Gärten betretet, werden euch die verschiedenen Treppen und Wege auffallen. Einige von ihnen sind in Zick Zack – Form, die je nach ihrer Lage das Innere auf unterschiedlichen Höhen durchqueren. Wir empfehlen euch, auf einer dieser Ebenen die Gärten bis zum anderen Ende entlangzugehen und auf einer anderen Ebene wieder zurückzukehren.

Aussichtspunkt Gärten

Während eures Spaziergangs werdet ihr an verschiedenen Punkten vorbeikommen, die gute Aussichtspunkte sind. Von dort aus werdet ihr fantastische Blicke auf das Meer, den Hafen und den Rest der Küste haben. Ihr könnt eine Unmenge an Fotos machen, sowohl vom Hafen und der Küste als auch der unterschiedlichen Vielfalt an Pflanzen im Garten. Viele von diesen sind spektakulär.

EMPFEHLUNG

Von irBarcelona aus empfehlen wir euch, den Aeri del Port an der Haltestelle Sant Sebastià direkt neben dem Meer zu nehmen. Er wird euch bis zu den Jardins de Miramar bringen. Wenn ihr erst einmal angekommen seid und die Blicke von seinem Aussichtspunkt genossen habt, geht ihr in die Jardins de Mossèn Costa i Llobera und durchlauft sie in Ruhe. Nach diesem netten und unterhaltsamen Spaziergang kehrt ihr zu den Jardins de Miramar zurück, wo ihr euch ausruhen und auf einer der Terrassen etwas essen oder trinken gehen könnt. Das Miramar restaurant und die Terraza Martínez befinden sich jeweils an einem Ende des Gartens.

Fotogalerie

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Anschrift

Carretera de Miramar, neben der Plaça (platz) de L’Armada.

Besuchszeiten

Von Montag bis Sonntag von 10:00h bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Eintrittspreis

Umsonst.

Wie kommt ihr hin?

Metro: Paral·lel (Linie 2 und 3) und etwa 15 bis 20 Minuten gehen (Eingang Carretera de Miramar / Plaça de la Armada).

Busse: Linien 21 (Eingang Carretera de Miramar / Plaza de la Armada), 150 und Touristenbus (Eingang Jardins de Miramar).

Funicular de Montjuïc: und über die Straße Avenida Miramar runterlaufen (Eingang Jardins de Miramar).

Aeri del Port

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