Hash Marihuana Cáñamo & Hemp Museum Barcelona

Obwohl sein ursprünglicher Name Hash Marihuana & Hemp (Hanf) Museum Barcelona lautet, beziehen sich viele aufgrund der Tatsache, dass dieser äußerst lang ist, auf das Museum der Einfachheit halber auf das Cannabis Museum oder das Marijuana Museum. Wie jeder einzelnen der Namen, unter dem man das Museum kennt, zeigt, ist es als Zentrum angedacht worden, wo man über die Geschichte des Cannabis informiert. Es bietet eine sehr offene und gewogene Sicht auf die Pflanze und führt seine Qualitäten und Vorteile, die über Jahrhunderte hinweg von unterschiedlichen Zivilisationen genutzt wurden, einzeln auf.

CANNABIS, HANF ODER MARIHUANA?

Viele Menschen haben Zweifel bei den unterschiedlichen Termini, die man zur Beschreibung der Planze benutzt. Cannabis ist der wissenschaftliche Name, Hanf ist ihr Name auf deutsch und Marihuana ist eine Abwandlung des Hanfs, die einen größeren Anteil an einer Substanz namens THC enthält.

Der Ableger, um es irgendwie auszudrücken, des Hash Marihuana & Hemp Museum von Amsterdam hat seinen Sitz in Barcelona. Er wurde im Jahr 2012 eröffnet und besitzt eine Ausstellungsfläche von 900m², 9 mal mehr, als der in Amsterdam. Das macht es zum größten, ausschließlich der Cannabis-Pflanze gewidmeten Museum.

Das Gebäude

Schon allein das Gebäude, in dem sich das Hash Marihuana Cánamo & Hemp Museum von Barcelona befindet, ist einen Besuch wert. Es handelt sich nämlich um den Palau Mornau, einem der mittelalterlichen Paläste, die noch in der Altstadt stehen. Obwohl das Gebäude von der Familia Santcliment zum Bau in Auftrag gegeben wurde, trägt der Palast den Namen einer seiner anderen berühmten Eigentümer: Josep Francesc de Mornau. Er war ehrenamtlicher Kommissar im Guerra de los Reales Ejércitos (Krieg der königlichen Armeen) Ende des 18. Jahrhunderts.

Der Palau Mornau wurde im 16. Jahrhundert gebaut. Der originale Grundstein ist noch erhalten, aber das Gebäude wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erweitert und grundlegend umgebaut. Deshalb kann man heutzutage viele modernistische Elemente sehen, sowohl in seinem Inneren als auch an seiner Fassade. Das macht den Palast zu einem Gebäude, das reich an aller Art von ornamentalen Details ist.


Fast ein Jahrhundert nach der großen Wiederherstellung befand sich das Gebäude bis ins Jahr 2002 in einem bedauerlichen Zustand. Seitdem war Ben Dronkers, Inhaber des Hash Marihuana & Hemp Museums von Amsterdam, an ihm interessiert. Er beabsichtigte einen neuen Sitz seines Museums dort einzurichten und führte einen neuen Umbau durch um es als Museumsbereich herzurichten. Nach mehreren Jahren Arbeit schaffte es der Architekt Jordi Romeu dem Palast neues Leben einzuhauchen. Er restaurierte interne Elemente wie die Vitrinen, Böden und Türen und machte dasselbe auch mit der Fassade. Zudem füllte er fast alle Bereiche mit Anspielungen auf den Hanf.

Auf welche Elemente des Gebäudes sollte mann achten?

Auf die schöne Treppe des Innenhofs, die in den ersten Stock führt.
Auf das gefärbte Oberlicht aus Glas, das anlässlich des Umbaus aus dem 19. Jahrhundert verwirklicht wurde.
Auf die Verwendung des geschmiedeten Eisens in der Fassade, dessen größter Bezug die äußere Fassade ist.
Auf jedes einzelne der Details, die das Innere des Gebäudes erfüllen. Man kann sie deutlich an den Türen und den Deckentäfelungen und auch auf dem Boden erkennen. Sie sind mit einigen Mosaiken im römischen Stil dekoriert.
Auf den auffälligen Kamin im großen Salon.

Museumsbesuch

Der Rundgang dauert etwa eine Stunde, aber er variiert in Abhängigkeit der Zeit, die ihr der Betrachtung jedes der Details des Gebäudes widmet sowie eurem gezeigten Interesse für jedes der circa 6500 Stücke, die in Beziehung mit dem Cannabis stehen und die Museumsausstellung bilden. Unter all diesen Stücken sind wichtige Freskenmalereien von bekannten flämischen Künstlern zu betonen sowie asiatische und afrikanische Pfeifen, eine Flaschensammlung von medizinischem Cannabis aus dem 19. Jahrhundert und eine botanische Sammlung aus dem Ende des 18. und Anfängen des 19. Jahrhunderts.

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Der erste Saal des Cannabis-Museums bietet historische Informationen über die Pflanze. In den weiteren Sälen wird alles mit der Pflanze verbundene daraufhin vertieft. Dort werden spezifische Details über die industrielle Nutzung (Herstellung von Ölen, Plastiken, Holz, Papier…) und Ernährung (reich an qualitativem Protein) und medizinische Eigenschaften (Benutzung für die Behandlung von Asthma, Krebs, Migräne, Schlaflosigkeit etc.) behandelt.

FÜHRUNGEN

Das Museum organisiert geführte Touren auf Spanisch und Katalanisch und nach vorheriger Anmeldung auch in anderen Sprachen wie Englisch, Französisch und Italienisch. Dank der Anekdoten und Geschichten, die den geführten Rundgang begleiten, werdet ihr viele weitere Sachen über diese faszinierende Pflanze und das Gebäude, das dass Museum beherbergt, lernen können.

Andere zu betonende Bereiche des Museums sind der Saal, in dem man die enge Verbindung zwischen der Hippi-Bewegung und dem Cannabis behandelt (ihr großes Beispiel war der Sänger Bob Marley) und der Saal, der sich einer klaren Botschaft über die Legalisierung des Marihuanas widmet.

Am Ende des Rundgangs kommt man durch den Souvenirladen des Museums, der eine große Anzahl an Objekten und Dingen, die mit Marihuana in Verbindung stehen, anbietet. Das sind z.B. Bücher aller Art, Pfeifen, Geldbörsen, T-Shirts, Mützen, Poster, Feuerzeuge etc..Man kann sagen, dass man im Cannabis-Museum alles außer einen Coffeeshop finden kann. Man darf nämlich nicht vergessen, dass das Rauchen von Marihuana in Barcelona etwas Unerlaubtes ist.

FOTOS

Während eures Museumsbesuchs dürft ihr Fotos machen. Das ist etwas, das ohne Zweifel immer dankenswert für alle ist, die gerne ein fotografisches Andenken ihres Besuchs in einem Museum mitnehmen möchten.

Der Besuch zum Hash Marihuana & Hemp Museum Barcelona wird sich für die bedingungslosen Freunde des Hanf eignen, um an ihren Ideen und Meinungen über die Vorteile der Pflanze festzuhalten und den Skeptikern helfen, sich eine weitere Meinung zu bilden und die Eigenschaften und Besonderheiten der Pflanze besser kennenzulernen.

Karte


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Anschrift

c/ (Straße) Ample 35, Barcelona

Besuchszeiten

Von Montag bis Samstag von 10:00 bis 22:00.

Sonntag und Nationalferiertag: von 14:00 bis 22:00.

24. und 31. Dezember: von 12:00 bis 20:00.

Geführte Besuche

Spanisch: Samstags um 17:00.

Katalanisch: Sonntags um 12:00.

Andere Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch und weitere Sprachen nach vorheriger Anmeldung über reservations@hempmuseumgallery.com oder +0034 933 197 539.

Eintrittspreis

Normal: 9,00€.

Ermäßigt: 20% Ermäßigung für Gruppen ab 10 Personen.

Umsonst: Kinder unter 13 Jahren.

Wie kommt ihr hin?

Metro: Jaume I (Linie 4) und Drassanes (Linie 3).

Busse: Linien 45, 59, 120, D20, H14, V13, V15, V17 und Touristenbus.

Zu Fuß: wir schlagen euch vor zu Fuß zu kommen, wenn ihr im Viertel Born seid.

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